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Rommé Begriffe

Beim Spielen fallen immer wieder bestimmte und unbekannte Rommé Begriffe die man als Spieler wissen sollte. Damit Du im Spiel oder im Club mitreden kannst, gibt es hier für Dich die wichtigsten Begriffe von A-Z. Haben wir einen Begriff vergessen? Gib uns Bescheid.

Das Spiel wird in vielen verschiedenen Varianten gespielt und unterscheiden sich nur unwesentlich voneinander. Damit Du mal einen kleinen Überblick über dieses Spiel bekommst, werden hier die unterschiedlichen Spielweisen
für Dich näher vorgestellt, denn neben den normalen Regeln gibt es noch andere Besonderheiten die man über
dieses Kartenspiel wissen sollte.

A
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D
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K
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Z
Ablagestapel
Nachdem der Geber zu Spielbeginn die Karten an alle Spieler ausgeben hat, legt er die verbliebenen Karten als Ablagestapel oder Talon auf den Tisch. Die Spieler nehmen vom Talon jeweils ihre neuen Karten auf.
Ablegen
Legt der Spieler eine Karte auf dem offenen Kartenstapel ab, um seinen jeweiligen Spielzug zu beenden, so nennt man das ablegen.
Abspiel
Der Spieler, der gerade an der Reihe ist, nimmt eine neue Karte vom Talon und legte diese oder eine nicht mehr benötigte Karte auf den Abwurfstoß. Er darf Sätze und Folgen offen auslegen, sofern sie mindestens vierzig Punkte wert sind. Das bezeichnet man als Abspiel.
Abwerfen
Abwerfen nennt man das Ablegen einer nicht mehr benötigten Karte, nachdem man eine neue Karte vom Talon aufgenommen hat.
Abwurfstoss
Wenn ein Spieler eine neue Karten vom Talon nimmt und dafür eine nicht benötigte Karte abgibt, legt er diese offen auf den Abwurfstoss. Wird der Talon im Spielverlauf komplett aufgebraucht, wird der Abwurfstoss gemischt und als Talon eingesetzt.
Anlegekombination
Die Anlegekombination ist die Erweiterung einer Folge mit einem Joker und einer Folgekarte.
Anlegen
Beim Anlegen fügt der Spieler eine oder mehrere Karten zu einem bereits bestehenden Satz oder einer bereits bestehenden Folge hinzu. Anlegen darf man nur, wenn man selbst bereits einen Satz oder eine Sequenz ausgelegt hat.
Aufnehmen
Beim Aufnehmen nimmt der Spieler eine Karte vom Talon oder Ablagestapel.
Augen
Als Augen bezeichnet man die Kartenwerte der einzelnen Spielkarten. Die Bildkarten König, Dame und Bube zählen jeweils als zehn Punkte, die Zählkarten Zwei bis Zehn zählen nach ihren abgebildeten Augen, das Ass zählt im Satz oder in einer Sequenz nach dem König sowie in der Endabrechnung elf Punkte, bei der Erstmeldung und in der Folge Ass – Zwei - Drei jedoch nur einen Punkt. Ein Joker zählt bei der Erstmeldung so viele Punkte wie die Karte, für die er Platzhalter ist, und bei der Schlussabrechnung zwanzig Punkte.
Augensumme
Wenn man am Ende des Spiels die Summe der Handkarten zusammenzählt, erhält man die Augensumme.
Auslegen
Nachdem man gemeldet hat, legt man seine Folgen oder Sätze aus. Rommé mit Auslegen wird oft auch als Deutsches Rommé bezeichnet.
Austauschen
Beim Austauschen kann ein Spieler zum einen, wenn er dran ist und eine Karte vom Talon nimmt; möchte er diese behalten, tauscht er sie gegen eine aus, die er nicht mehr benötigt. Es kann auch ausgetauscht werden, wenn ein Spieler eine Folge mit einem Joker meldet – hat ein anderer Spieler die Karte, für die der Joker steht, kann er sie gegen den Joker eintauschen.
Letzte Änderung: 13. Dezember 2017